Einleitung
Die Steigerung der Umsätze und Verkäufe in einem Onlineshop ist das erste Ziel jedes E-Commerce-Unternehmens. Was sind also die besten Wege, sie zu maximieren? Sie haben wahrscheinlich schon viele Tipps und Strategien dazu gehört. Jedoch ist es einfacher gesagt als getan.
Unser Artikel zeigt Ihnen die besten Taktiken für das Umsatzwachstum und wie man sie implementiert.
Starten wir also sofort los!
Wege, wie man die Umsätze im E-Commerce steigert
Gemeinsam mit unseren E-Commercen-Spezialist/innen haben wir 13 essentielle Methoden für die Steigerung der Verkäufe im E-Commerce zusammengestellt.
#1 Machen Sie die Suche nach Produkten einfach
Die Verbesserung des allgemeinen Sucherlebnisses ist für die Steigerung der E-Commerce-Umsätze wichtig; deshalb sollten Sie sich immer für eine fortschrittliche Suchlösung entscheiden.
Fortschrittliche Suchlösungen können für Kund/innen dank der KI-gestützten Seitensuche und der Empfehlungen ein erstklassiges Erlebnis kreieren. Was sind die Säulen einer guten Suche?
- Eine sichtbare Suchleiste erlaubt es Ihren Kund/innen, Produkte schnell zu finden.
- Eine Autovervollständigung vereinfacht und beschleunigt die Produktsuche. Man muss nicht den gesamten Produkttitel in eine Suchbox eintippen. Stattdessen schlägt die Autovervollständigung die Ergebnisse vor, bevor Kund/innen den Begriff in die Suchleiste eingeben.
- Eliminieren Sie die Nachricht „Keine Ergebnisse”. Die Software sollte gut mit Tippfehlern und falsch geschriebenen Begriffen umgehen und unpassende Ergebnisse eliminieren. Außerdem erhalten Käufer/innen mit der Hilfe der Autovervollständigung immer relevante Produktempfehlungen.
✨ Sehen Sie sich auch unseren Blogbeitrag 10 Product-Discovery-Funktionen, die die Umsätze in Ihrem Onlineshop auf jeden Fall steigern werden an.
Beispiel: Muziker
Muziker ist für die effiziente Suchfunktion bekannt, mit der Kund/innen verschiedene Produkte rasch finden können. Die Suchleiste hat einen guten Platz und verwendet prädiktiven Text, um Nutzer/innen zu helfen, Anfragen schneller fertigzustellen.
#2 Verwenden Sie Analysetools
Es gibt viele Analysetools auf dem Markt, die Ihnen helfen können, die Umsätze im E-Commerce zu steigern. Sie sind eine großartige Unterstützung, da:
- Sie helfen, Ihre Webseite für Conversions zu optimieren
Wenn Sie verstehen, wie Nutzer/innen mit Ihrer Seite interagieren, können Sie Änderungen durchführen, die Ihnen helfen, mehr Online-Verkäufe abzuschließen. Mit den Analysen von Luigi’s Box, ist es einfach, Fehler zu finden, die Nutzer/innen auf die falsche Zielseite schicken und diese sofort zu beheben.
- Sie helfen, Kampagnen effektiver zu planen
Wenn Sie tracken, wie sich Ihre Kund/innen verhalten, ist es einfacher, Kampagnen zu kreieren, die die Umsätze fördern. Luigi’s Box ist eine großartige Plattform, die die Präferenzen Ihrer Kund/innen zeigt, sodass Sie Ihre Marketingstrategie anpassen und potenzielle Käufer/innen anziehen können.
- Sie Ihnen helfen, Ihre Kund/innen besser zu verstehen
Wenn Sie verstehen, wer Ihre Kund/innen sind und was sie wollen, können Sie Ihre Angebote effektiver zuschneiden. Beispielsweise sehen Sie, wie oft sie nach bestimmten Produkten suchen oder wie viele Suchen zu höheren Conversion Rates führen und die Kundenzufriedenheit verbessern.
Beispiel: EXIsport
EXIsport ist ein slowakisches Sport- und Modeunternehmen. Mithilfe der Luigis Box Analysen konnte das Unternehmen die Conversion Rate von der Suche um 32 % steigern, was die jährlichen Online-Umsätze um 52 % erhöhte.
#3 Bieten Sie Kund/innen relevante Produktempfehlungen an
Sorgen Sie dafür, dass Kund/innen relevante Empfehlungen sehen, wenn sie nach einem Produkt suchen. Ein Nutzer bzw. eine Nutzerin muss Waren finden können, die mit dem Produkt in Verbindung stehen, das er/sie kaufen möchte. Wenn ein Kunde bzw. eine Kundin beispielsweise nach einem Hut sucht, möchte er/sie vielleicht einen dazu passenden Schal in der Empfehlungsbox sehen.
Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er/sie ein weiteres Produkt kauft. Außerdem ist es eine Methode, wie Sie den Kaufpfad verkürzen können. Denn der Nutzer bzw. die Nutzerin muss keine Anfrage in die Suchbox eingeben. Stattdessen findet er/sie mit nur einem Klick ein relevantes Produkt in dem Vorschlagbereich.
Luigi’s Box bietet diese Lösung ebenfalls an. Sie können das Empfehlungs-Tool also auf Ihrer E-Commerce-Seite implementieren und das Shopping zu einem reibungslosen Erlebnis machen.
Beispiel: Zalando
Zalando präsentiert Nutzer/innen maßgeschneiderte Vorschläge, die ihre Suchanfragen und vorherige Käufe ergänzen, indem das Kundenverhalten, der Kaufverlauf und die Präferenzen analysiert werden.
#4 Verwenden Sie von künstlicher Intelligenz angetriebene Chatbots
Die Integration von modernen Live-Chat-Tools bringt Ihrem Unternehmen diverse Vorteile. KI-Chatbots können beispielsweise rund um die Uhr mit Kund/innen interagieren, Fragen beantworten, Produkte empfehlen und bei verlassenen Warenkörben helfen. Sie sind also eine konstante Präsenz, die den Kundenservice und die Verkäufe verbessern können.
Durch die Analyse von Kundendaten können Chatbots die Gespräche auf individuelle Kund/innen zuschneiden sowie Produktempfehlungen machen, die auf den Präferenzen und dem Kaufverlauf basieren, was das Kauferlebnis verbessert und Kund/innen das Gefühl gibt, wertgeschätzt zu werden.
Chatbots können Kund/innen auch Erinnerungen senden, wenn sie Waren in ihren Warenkörben zurückgelassen haben und sie so anregen, ihre Käufe abzuschließen. Dies kann die Warenkorbabbruchrate senken.
Beispiel: Sephora
Sephoras Chatbot im Facebook Messenger kann Empfehlungen zu Beauty-Produkten und Tipps geben, wodurch es für Kund/innen einfacher ist, Produkte zu finden, die ihren Bedürfnissen entsprechen.
#5 Seien Sie auf sozialen Medien aktiv
Etwa fünf Milliarden Menschen sind heutzutage auf sozialen Medien aktiv. Das ist eine große Zahl, nicht wahr? Glücklicherweise können E-Commerce-Unternehmen sie zu ihrem Vorteil einsetzen, indem sie Soziale-Medien-Kampagnen erstellen, um immer mehr Menschen zu erreichen.
Außerdem sind Soziale-Medien-Taktiken wie gezielte Werbung, das Aufbauen einer Community oder die Zusammenarbeit mit Influencer/innen oder Prominenten exzellente Wege, Umsätze zu generieren. Diese Tipps in Ihrer Marketingstrategie zu implementieren, ist auf jeden Fall eine gute Idee.
Und nicht nur das! Die sozialen Medien sind eine fantastische Quelle für Einblicke in Käufer/innen und Zielgruppen. Zum Beispiel können Sie ihre Kaufpräferenzen und Verhaltensweisen lernen – Sie sehen, wie viele Menschen Ihre Webseite über einen Link in einem Beitrag besuchen.
Beispiel: Nike
Nike hat schon lange eine starke Präsenz auf verschiedenen Social-Media-Plattformen. Das Unternehmen verwendet Plattformen wie Instagram und Twitter, um neue Produkte zu präsentieren und die Geschichten hinter den Produkten, Sportler/innen und Sportereignissen zu teilen. Dieser Ansatz hilft, eine emotionale Bindung mit dem Publikum aufzubauen.
#6 Probieren Sie A/B-Testing
A/B-Testing ist eine Methode, die Nutzererfahrung zu erforschen. Wie es funktioniert? Zielgruppen sehen sich zwei oder mehr Versionen einer Webseite oder ihrer Elemente an. Dann überprüfen die Forschenden, welche Version besser ist. In anderen Worten analysieren sie, welche Version mehr Conversions erzeugt.
So finden Sie heraus, welches Design, welche Inhalte oder welche Methoden am effektivsten sind. Beispielsweise können Sie überprüfen, welcher Handlungsaufruf, welche Formularfelder und welcher Titel besser funktionieren. Wenn Sie unsicher sind, was die Umsätze Ihres Onlineshops steigert, testen Sie es einfach mit A/B-Tests.
💡 Umsetzbare Handlungsaufrufe reduzieren die Warenkorbabwanderung.
Jedes Publikum ist einzigartig und hat Präferenzen, die sich mit der Zeit ändern können. Solche Experimente geben Ihnen ein besseres Verständnis Ihrer Zielgruppe.
Beispiel: Booking.com
Booking.com ist dafür bekannt, laufend A/B-Tests durchzuführen, um das Nutzererlebnis zu optimieren und die Conversion Rates zu steigern. Beispielsweise testen die Spezialist/innen von Booking.com verschiedene Versionen der Startseite, um zu sehen, welches Layout, welches Farbschema oder welche Bilder zu einer höheren Conversion Rate führen.
#7 Kümmern Sie sich um Ihre treue Kundschaft
Treue Kund/innen widmen sich einer Marke – sie kaufen lieber bei Ihnen als bei einem Konkurrenten ein. Käufer/innen, die wiederkehren, sind für Unternehmen sehr wertvoll. Es gibt viele Wege, wie Sie die Kundentreue fördern können, zum Beispiel indem Sie Treueprogramme zur Verfügung stellen. Bieten Sie Sonderangebote und andere Vorteile an, um Ihre Kundschaft an Ihrem Unternehmen zu behalten.
Um mehr treue Kund/innen zu gewinnen, sollten Sie:
- Ihr Treueprogramm bewerben
- Menschen mit Sonderangeboten oder Anreizen für Clubmitglieder zum Mitmachen anregen
- Automatisierte E-Mails einrichten, die Kund/innen nach jedem Kauf bitten, eine Bewertung zu hinterlassen
- Mit Kund/innen auf sozialen Medien interagieren
- Interaktionen und Angebote personalisieren
- Für Transparenz sorgen, inklusive bei Preisen, Produktinformationen und Richtlinien
Mit diesen Tipps können Sie eine starke Kundengruppe entwickeln, die lange Zeit bei Ihnen bleibt.
Beispiel: Amazon Prime
Für eine Jahresgebühr erhalten Amazon Prime Mitglieder kostenlose Lieferung innerhalb von zwei Tagen. Die Mitgliedschaft umfasst auch andere Vorteile wie Sonderangebote am Prime Day und Zugang zu dem Streamingdienst von Amazon.
#8 Verbessern Sie Ihre Strategie für die Suchmaschinenoptimierung
Eine für Suchmaschinen optimierte Webseite hat viele Vorteile für Ihr Unternehmen. Beispielsweise hilft Ihnen eine tiefgründige Schlüsselwortsuche dabei, die Sichtbarkeit Ihrer Webseite im Browser zu erhöhen.
Eine effektive SEO-Strategie fördert den Traffic auf Ihrer Webseite und erweitert Ihre Kundenbasis. Je mehr Menschen Ihre Webseite besuchen, desto wahrscheinlicher ist es, dass jemand Ihre Produkte oder Dienste kauft.
Ohne SEO ist es leider schwer, in organischen Suchen ein hohes Ranking zu erzielen. Solche Suchen sind für mehr als die Hälfte des Suchmaschinentraffics auf Ihrer Webseite verantwortlich. Es zahlt sich also aus. Die beste Weise, Ihre SEO-Strategie zu verbessern, ist, einen Profi anzustellen. Er nimmt Ihnen die Arbeit ab, sodass Sie sich auf andere wichtige Probleme konzentrieren können.
Wenn die Zusammenarbeit mit einem SEO-Experten oder einer SEO-Expertin nicht möglich ist, sind hier einige andere hilfreiche Tipps:
- Suchen Sie nach Schlüsselwörtern, die zu Ihrer Webseite passen.
- Sorgen Sie dafür, dass Ihre Webseite mobilfreundlich ist.
- Erstellen Sie einzigartige Titel, Überschriften und Produktbeschreibungen.
- Beschreiben Sie Produkte in der Sprache der Kundschaft (Kundenbewertungen).
Auch wenn es anfangs nach viel Arbeit aussieht, werden Sie danach froh sein, dass Sie es gemacht haben.
Beispiel: Etsy
Etsy hat eine robuste SEO-Strategie, die individuellen Verkäufer/innen auf der Plattform hilft, in Suchmaschinenergebnissen zu erscheinen, was den Traffic zu und die Verkäufe in ihren Onlineshops ankurbelt.
#9 Regen Sie Kund/innen mit Rabattcodes zum erneuten Kauf an
Rabattcodes sind sehr effektiv und können zu einem großen Umsatzanstieg führen. Es ist wichtig, sie strategisch einzusetzen. So profitieren Sie am meisten.
- Nutzen Sie attraktive Codes
Ihr Code sollte herausstechen und Kund/innen sollten sich leicht daran erinnern können. Ein guter Rabattcode regt Kund/innen dazu an, später wieder zu Ihrem Shop zurückzukehren.
- Bewerben Sie Ihren Code regelmäßig
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kund/innen über die Rabattcodes Bescheid wissen, indem Sie sie über verschiedene Kanäle, wie E-Mail, soziale Medien oder Ihre E-Commerce-Webseite bewerben.
- Tracken Sie, wie viele Menschen den Rabattcode nutzen
Diese Information hilft Ihnen, abzuschätzen, wie effektiv die Codes darin sind, Kund/innen zurückzubringen. Wenn Sie einen erheblichen Anstieg in den Verkaufszahlen sehen, nachdem Sie eine Rabattcode-Kampagne implementiert haben, wissen Sie, dass es sich auch in der Zukunft lohnen wird.
Beispiel: Notino
Notino bietet Kund/innen oft Rabattcodes an und regt sie dazu an, zurückzukehren und mehr zu kaufen.
#10 Machen Sie es zur Gewohnheit, Metriken zu überprüfen
Um zu wissen, welche Leistungen Ihr Onlineshop erbringt, müssen Sie regelmäßig Metriken tracken. So können Sie fundiertere Entscheidungen treffen und jegliche Bereiche entdecken, die noch verbesserungswürdig sind.
Hier sind die wichtigsten.
- Bounceraten
Sie zeigen den Prozentsatz der Menschen, die Ihre Webseite besuchen und sie wieder verlassen, ohne sich andere Seiten anzusehen. Es ist die Anzahl der Besucher/innen, die von Ihrer Webseite „gebounct” sind.
- Seiten pro Sitzung
Mit dieser Metrik können Sie überprüfen, wie viele Seiten sich ein Besucher oder eine Besucherin in einer einzigen Sitzung angesehen hat. Je höher diese Zahl, desto interessierter und engagierter sind die Kund/innen.
- Conversion Rates
Das ist eine der wichtigsten Metriken, die Sie darüber informiert, wie effektiv Ihre Kampagnen und Marketingbemühen sind. Sie hilft, zu tracken, wie viele Nutzer/innen Ihre Produkte oder Dienste gekauft haben.
- Durchschnittlicher Bestellwert (AOV)
Wenn Sie wissen möchten, wie viel Geld Ihre Kund/innen im Durchschnitt für Ihre Produkte ausgeben, zeigt Ihnen die AOV-Metrik diese Daten. Sie gibt auch an, welche Produkte die beliebtesten sind.
Mit Google Analytics können Sie all diese Metriken tracken. Jedoch sind das nur einige von ihnen. Um mehr zu erfahren, sehen Sie sich die essentiellen Metriken für E-Commerce an.
Beispiel: Zappos
Zappos überwacht die Leistungskennzahlen genau, um das Kundenverhalten zu verstehen und den Dienst zu optimieren. Dies trägt zum Erfolg dieses Online-Händlers bei.
#11 Machen Sie Ihre Seite mobilfreundlich
Eine mobilfreundliche Webseite kann bequem auf einem mobilen Gerät angesehen und verwendet werden. Heutzutage verwenden immer mehr Menschen ihre Telefone und Tablets, um auf das Internet zuzugreifen. Auf einer Seite, die nicht für mobile Geräte optimiert ist, kann es schwer sein, Text zu lesen oder die Funktionen auf dem kleinen Bildschirm zu nutzen. Das kann dazu führen, dass Besucher/innen den Bestellvorgang abbrechen und eventuell nichts kaufen. Außerdem verlassen Käufer/innen auf nicht für mobile Geräte optimierten Webseiten ihre Warenkörbe.
Wie der Graf zeigt, werden mobile Geräte für Käufe immer beliebter. Deshalb lohnt es sich, Onlineshops so reibungslos wie möglich zu entwerfen. Eine Webseite, die klar und mit mobilen Geräten einfach zu navigieren ist, sorgt dafür, dass potenzielle Kund/innen länger nach Produkten suchen.
Ein mobilfreundliches Interface und eine einfache Navigation tragen erheblich zu einem positiven Kundenerlebnis bei. Deshalb ist es wahrscheinlicher, dass Nutzer/innen später zurückkommen.
Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre E-Commerce-Plattform für mobile Geräte optimiert ist, sehen Sie sich einfach den Bereich „Gerätekategorie” auf Google Analytics an. Es ist auch eine gute Idee, einen UX-Designer bzw. eine UX-Designerin zu kontaktieren.
Beispiel: Alza
Alza hat in die Entwicklung einer mobilfreundlichen Seite investiert und erkennt den wachsenden Trend unter Kund/innen, auf Smartphones und Tablets einzukaufen.
#12 Regen Sie Ihre Kund/innen zum Kauf an
Vielleicht erscheint es Ihnen offensichtlich, aber viele Vermarkter/innen vergessen es. Nutzer/innen Ihrer Webseite oder App dazu zu motivieren, einen Kauf zu tätigen, macht einen großen Unterschied aus. Jedoch müssen Sie etwas Mühe dafür aufwenden, indem Sie zum Beispiel psychologische Methoden einsetzen.
Schränken Sie die Rabattzeit ein oder bieten Sie die kostenlose Lieferung nur unter bestimmten Bedingungen an, um die Entscheidungsfindung der Kund/innen zu beschleunigen. Ein 20-prozentiger Rabatt, der beispielsweise nur für 24 Stunden verfügbar ist, bringt Kund/innen dazu, schneller zu kaufen und fördert die E-Commerce-Verkäufe.
Achten Sie auch auf die verwendete Sprache, denn sie kann einen großen Einfluss haben. Phrasen wie “Heute ist die letzte Chance”, “Die letzte Gelegenheit” oder “Lassen Sie sich dieses Angebot nicht entgehen” können bei zeitbegrenzten Promocodes einen Unterschied ausmachen.
Sehen Sie sich die gängigsten Fehler und schlechte Praktiken im E-Commerce an, um Ihre Anstrengungen zu maximieren.
Beispiel: Packeta
Packeta verwendet verschiedene Methoden, wie zeitbegrenzte Rabatte oder die kostenlose Lieferung, um Kund/innen zum Kauf anzuregen.
#13 Antworten Sie auf Kundenbewertungen
Online-Bewertungen sind ein wichtiger Teil des Onlineshoppings. Bevor Kund/innen einen Kauf tätigen, überprüfen sie, ob das Produkt oder der Dienst verlässlich ist, indem sie sich Bewertungen ansehen.
Es ist eine gute Strategie, auf Ihre Erfahrungsberichte zu reagieren. Dadurch zeigen Sie ein aufrichtiges Interesse an Kundenfeedback. Seien Sie jedoch sowohl auf positive als auch auf negative Bewertungen eingestellt. Wenn ein Käufer oder eine Käuferin mit dem Produkt zufrieden ist und es weiterempfiehlt, können Sie ihm/ihr eine kurze Nachricht senden, um sich zu bedanken.
Bei negativen Bewertungen sollten Sie sich ebenfalls für das Kundenfeedback bedanken. Der Konsument bzw. die Konsumentin hat Zeit und Geld für das Produkt aufgewendet und wenn er/sie enttäuscht ist, sollten Sie eine Rückerstattung anbieten. Versichern Sie unzufriedenen Nutzer/innen, dass Sie das Problem an die richtige Abteilung weiterleiten und es so schnell wie möglich lösen.
💡 Vergessen Sie nicht, dass Kundenbewertungen eine exzellente Inspirationsquelle für Ihre Produktbeschreibungen sein können.
Beispiel: Airbnb
Airbnb ist für seine von der Community gelenkte Plattform bekannt, auf der Gastgeber und Gäste häufig Bewertungen füreinander abgeben. Das Unternehmen regt diese Interaktion als Teil der Gemeinschaftsbildung an.
Fazit
Zusammengefasst erfordert die Steigerung der Verkäufe im E-Commerce also eine holistische Strategie. Mithilfe der in diesem Artikel erwähnten Taktiken können Unternehmen ein reibungsloses Kundenerlebnis kreieren, das die Conversions steigert und die Treue anregt. Solch ein umfangreicher Ansatz ist der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum und Erfolg in der wettbewerblichen E-Commerce-Landschaft.
Häufig gestellte Fragen
Wie verbessern schnellere Ladezeiten das E-Commerce-Erlebnis für Nutzer/innen?
Schnellere Ladezeiten sind für ein positives E-Commerce-Erlebnis wichtig, da sie helfen, die Bounceraten zu reduzieren und das Interesse von potenziellen Kund/innen zu wecken. Webseiten, die schnell laden, regen Nutzer/innen dazu an, sich mehr Produkte anzusehen und können zu einem höheren Warenkorbwert führen, was für die Steigerung der Online-Verkäufe wichtig ist.
Warum sind personalisierte Erlebnisse für Online-Käufer/innen wichtig?
Personalisierte Erlebnisse sind der Schlüssel zu zufriedenen Online-Käufer/innen, da sie die Kaufreise relevant und anregend machen. Wenn E-Commerce-Seiten Produktempfehlungen anbieten, die auf individuelle Präferenzen und den Kaufverlauf zugeschnitten sind, können sie Kund/innen glücklich machen und ihnen das Gefühl geben, wertgeschätzt zu werden, was einen Kauf wahrscheinlicher macht.
Wie können KI-Chatbots zur Kundenzufriedenheit im E-Commerce beitragen?
KI-Chatbots verbessern die Kundenzufriedenheit, da sie rund um die Uhr Unterstützung anbieten, Anfragen beantworten und personalisierte Produktvorschläge abgeben. Dieser umfangreiche Kundenservice sorgt dafür, dass Kund/innen ein reibungsloses und angenehmes Kauferlebnis haben, was essentiell ist, wenn Sie bestehende Kund/innen behalten und neue Kund/innen anziehen möchten.
Welchen Einfluss hat eine mobilfreundliche Seite auf ein E-Commerce-Unternehmen?
Eine mobilfreundliche Seite ist für jedes E-Commerce-Unternehmen wichtig, das Nutzer/innen anziehen möchte, die auf mobilen Geräten einkaufen. Eine Seite, auf der das Surfen auch mit einem Smartphone oder Tablet einfach ist, kann das Nutzererlebnis erheblich verbessern, wodurch der Warenkorbwert womöglich gesteigert und Interessent/innen in Käufer/innen verwandelt werden kann.
Verwandte Seiten und Beiträge
Sie möchten noch tiefer einsteigen? Entdecken Sie hier weitere Inhalte rund um E-Commerce und Luigi’s Box.
Fehler und schlechte Praktiken im E-Commerce, die Sie vermeiden sollten
Erfahren Sie, was gängige Fehler sind, die E-Commerce-Unternehmen machen und wie man sie vermeidet. Sehr handlungsorientiert und einfach zu implementieren.
Was ist Digital Commerce? Alles, was Sie wissen müssen
Erfahren Sie mehr über Digital Commerce und entdecken Sie effektive Wege, wie Sie ihn reibungslos in Ihrem Unternehmen einsetzen können.
Wie Sie eine E-Commerce-Plattform für Ihr Unternehmen wählen
Denken Sie darüber nach, eine der bekannten E-Commerce-Plattformen in Ihrem Unternehmen zu implementieren? Das Grübeln ist vorbei. Hier finden Sie heraus, wie Sie die beste Wahl treffen.
Alex ist ein wortgewandter Schreiber für Luigi’s Box, wo er als Produktmarketingspezialist arbeitet. Als er seinem Abschluss in Medienkommunikation verfolgte, arbeitete er als Grafikdesigner. Seine anderen Interessen sind Fotografie, Lesen, Kunst, Philosophie und Psychologie. Zusätzlich dazu, dass er Teil des Luigi’s Box-Teams ist, kreiert er Videoübersetzungen über zeitgenössische Künstler/innen aus der Slowakei für das Videoportal Art You Can Eat.
Mehr Blogbeiträge von diesem Autor