In den letzten Jahren ist die Sprachsuche immer beliebter geworden. Mit ihr können Nutzer/innen nach Produkten oder Antworten suchen, indem sie einfach in ihre Geräte sprechen, anstatt Schlüsselwörter einzutippen. Die Sprachsuche gilt als schneller und einfacher als das Tippen.
Laut PwC sprechen 65 % aller 25- bis 49-Jährigen mindestens täglich in ihre Geräte, die zur Sprachsuche fähig sind. Bis 2025 werden laut Schätzungen etwa 75 % aller Haushalte mit intelligenten Lautsprechergeräten ausgestattet sein.
Aber warum ist die Sprachsuche erst seit Kurzem so beliebt? Und wie wirkt sie sich auf unsere Produktsuche und den Kaufprozess aus?
Was ist die Sprachsuche und wie funktioniert sie?
Die Sprachsuche funktioniert – wie der Name schon sagt – indem man die eigene Stimme verwendet, um Fragen zu stellen oder Geräten Befehle zu geben. Diese Smartphones oder Smart Speaker führen die Befehle dann aus oder beantworten die Fragen.
Wenn Sie dem Google Assistant auf Ihrem Android-Gerät eine Frage stellen, z. B. „Hey Google, wie ist das Wetter heute?“, sucht das Gerät diese Daten im Internet und teilt den Wetterbericht des Tages mit Ihnen.
Wie funktioniert die Sprachsuche? Virtuelle Assistenten wie Siri und Alexa verwenden Spracherkennungstechnologie, um das Gesprochene zu verarbeiten und zu transkribieren. Dieses Transkript wird dann analysiert, um Fragen oder Befehle zu erkennen.
Indem Nutzer/innen den Namen des Smart Assistant sagen (z.B. „Hey Siri”), können sie den virtuellen Assistenten ‘wecken‘, sodass er Anfragen hören und auf sie antworten kann. Außerdem lernt der virtuelle Assistent ständig von den vorherigen Befehlen und versteht mit der Zeit die Präferenzen von Nutzer/innen besser, sodass er ihnen maßgeschneiderte Antworten oder Empfehlungen geben kann.
Obwohl Smart Speaker wie Alexa bei User/innen bereits sehr beliebt waren, erhielten sie durch die Einführung von Sprachassistenten in Smartphones, Tablets und tragbarer Technologie noch mehr Aufmerksamkeit.
Heutzutage enthalten fast alle modernen tragbaren Geräte wie Smart Watches eine Sprachsuchfunktion, mit der Nutzer/innen mit ihrer Stimme nach Informationen suchen können, wann immer sie wollen.
Wie werden wir in Zukunft nach Produkten suchen? Es ist kein Wunder, dass die Sprachsuchtechnologie einen riesen Hype erfährt:
- Ein Drittel der US-Bevölkerung verwendet Sprachsuchfunktionen.
- 71 % aller Konsument/innen ziehen die Sprachsuche dem Eintippen einer Anfrage vor.
- ¾ der US-Haushalte haben mindestens einen Smart Speaker.
- Mehr als die Hälfte der Besitzer/innen von Smart Speaker nutzen ihre Geräte täglich.
- 71 % aller Konsument/innen von tragbaren Geräten sagen aus, dass sie die Sprachsuche auch in Zukunft verwenden werden.
- Bis 2023 werden ca. 8 Milliarden Geräte über eine Sprachassistenz verfügen.
71%
aller Konsument/innen ziehen die Sprachsuche dem Tippen vor.
Warum interessieren sich Inhaber/innen von Online-Unternehmen für die Sprachsuche?
Die Sprachsuche ist nicht nur für potentielle Internetnutzer/innen ansprechend; Inhaber/innen von Online-Unternehmen und E-Commerce-Unternehmen zeigen ebenfalls reges Interesse an der Technologie. Die wachsende Popularität der Sprachsuche könnte den Markt erheblich verändern.
Unternehmen könnten gleich mehrfach von der Sprachsuche profitieren. Indem sie Kund/innen ihre Wunschprodukte zu jeder Zeit anbieten, schaffen sie mehr Möglichkeiten für die Personalisierung des Shopping-Erlebnisses. Nur 10 % aller Kund/innen verwenden die Sprachsuche täglich, während 50 % sie noch nie zuvor benutzt haben. Für die meisten User/innen ist die Sprachsuche also noch kein Mittel, um regelmäßige Käufe zu tätigen – was jedoch nicht bedeutet, dass Unternehmen die Macht der Sprachsuche unterschätzen sollten.
Laut BrightLocal haben 58 % aller Konsument/innen die Sprachsuche schon einmal genutzt, um Informationen über ein örtliches Unternehmen, dessen Geschäftszeiten oder eine Fahranweisung dorthin zu suchen. Eine Umfrage von Narvar fand außerdem heraus, dass 51 % aller User/innen die Sprachsuche nutzen, um Produkte zu recherchieren, bevor sie sie kaufen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass ein Unternehmen wichtige Informationen und Produkte für die Sprachsuche zur Verfügung stellt.
Vor allem haben Händler/innen und E-Commerce-Marken, die die Sprachsuche unterstützen, einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil. Viele Unternehmen nutzen die Sprachsuche noch nicht, sodass Nutzer/innen diejenigen Marken und Produkte zuerst finden, die die Technologie unterstützen. Unternehmen, die die Sprachsuche einsetzen, könnten somit die Produktentdeckung von Konsument/innen anregen und sie zum Kaufen bewegen. Dadurch ergibt sich ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz.
Wie wird die Sprachsuche die Art und Weise verändern, wie Menschen Produkte online kaufen?
Die Sprachsuche ist eine der schnellsten und natürlichsten Kommunikationsmethoden. Genau deshalb wird sie in Zukunft zum Favoriten, wenn es um die Suche nach Informationen und das Aufgeben von Bestellungen geht.
Auch wenn der Sprachtechnologie noch immer das Verstehen von Dialekten und manchen Befehlen schwer fällt, verbessert sie sich zunehmend. Zwischen der sprachassistierten Suche und der normalen Internetsuche gibt es einen großen Unterschied, nämlich die Anzahl der Ergebnisse, die Nutzer/innen erhalten.
Wenn Sie beispielsweise „Warme Wolldecke” in die Google Suche eingeben, zeigt Ihnen die Suchmaschine 19.700.000 relevante Ergebnisse an (zusammen mit bezahlten Links). Technisch gesehen bedeutet das, dass Nutzer/innen jede Seite besuchen können – von der ersten bis zur millionsten.
Die Sprachsuche dagegen liest nur wenige Ergebnisse vor oder sogar nur eins. Nehmen Sie bei einer Anfrage also nicht einen der Top-Plätze ein, sind Ihre Chancen gering, von User/innen gesehen zu werden.
Wenn Sie die Sprachsuche jedoch baldmöglichst implementieren, haben Sie eine viel größere Chance, Nutzer/innen anzuziehen und aus ihnen Kund/innen zu machen.
Die Sprachsuche hält eine Menge Vorteile für Ihre Marke bereit, zum Beispiel:
1. Ein personalisiertes Shopping-Erlebnis
Dank Sprachsuche erfährt das Shopping-Erlebnis von Kund/innen ein noch nie zuvor gesehenes Niveau an Personalisierung. Beispielsweise sind personalisierte Empfehlungen und E-Mails mit Erinnerungen an Produkte im Warenkorb heutzutage Standard.
Aber wie sieht es mit einem virtuellen Assistenten aus, der Suchen durchführt und Lebensmittel über Online-Supermärkte bestellt? Kaufen Kund/innen regelmäßig mithilfe der Sprachsuche ein, könnten Siri oder Alexa die gewünschten Produkte mit nur einem Befehl sofort bestellen.
Sie könnten Kund/innen sogar an ein bald ausgehendes Produkt erinnern (basierend auf dem letzten Kaufdatum) oder zusätzliche Produkte vorschlagen, die ihren Präferenzen entsprechen. Somit können Kund/innen Produkte in nur wenigen Minuten bestellen – was sie womöglich dazu anregt, öfter und mehr Produkte zu kaufen.
2. Einholen von Feedback leicht gemacht
Kundenbewertungen und Kommentare sind für Händler/innen und E-Commerce-Unternehmen besonders nützliche Informationen. Während Kund/innen jedoch meist die Zeit finden, negative Bewertungen zu schreiben, ist das Verfassen einer positiven Bewertung weniger wahrscheinlich.
Kund/innen würden eher eine Bewertung hinterlassen, wenn sie sie ihrem Gerät einfach diktieren könnten, statt sie händisch eintippen zu müssen. Da Bewertungen dadurch schnell und einfach kreiert werden können, würden Kund/innen womöglich sogar längere und detailliertere Rückmeldungen erstellen.
Die Sprachassistenz kann auch eingesetzt werden, wenn Sie Ihre Kund/innen darum bitten möchten, ihr Shopping-Erlebnis oder ihre Supporterfahrung zu bewerten. Dadurch erhalten Sie reichlich Informationen über die Bewertung Ihres Service sowie mögliche Verbesserungsvorschläge.
3. Schnellerer Service
Der Hauptgrund für die Beliebtheit der Sprachsuche ist ihre Geschwindigkeit. Eine Person schreibt im Durchschnitt zwischen 38 und 40 Wörter pro Minute, was etwa 190 bis 200 Zeichen entspricht. Dahingegen kann eine Person durchschnittlich etwa 100 bis 150 Wörter pro Minute sprechen. Ein eindeutiger Unterschied, oder?
Für viele Nutzer/innen ist die Sprachsuche sehr spannend. Denn sie können dank ihr schneller kommunizieren und Dinge finden, die sie suchen. Außerdem können Kund/innen die Sprachsuche verwenden, während sie etwas anderes tun. Zum Beispiel können sie Alexa bitten, mehr Milch und Eier zu bestellen, während sie Essen zubereiten.
Die Sprachsuche kann auch für Menschen mit Behinderungen sowie ältere oder nicht technisch begabte Personen hilfreich sein, die Probleme mit der Handhabung einer normalen Tastatur und einem Browser haben. Anstatt eine Anfrage in die Suchmaschine zu tippen, könnten sie Siri oder Google bitten, ihnen Auskunft über das Wetter zu geben, eine Telefonnummer anzurufen oder Lebensmittel zu bestellen. Somit könnten sie wiederum unabhängiger sein.
4. Ermöglicht smartes Shoppen
Die wahre Kraft der Sprachsuche kommt nicht nur von der Spracherkennung. Virtuelle Assistenten arbeiten mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen und lernen dadurch, das Shoppingverhalten und die Angewohnheiten von Nutzer/innen zu verstehen.
Gehen wir zurück zum Beispiel Lebensmittel und nehmen an, dass Sie regelmäßig eine bestimmte Kaffee-Marke von Amazon Fresh kaufen. Wenn der Sprachassistent dies weiß, kann dieser Sie informieren, wenn die Marke im Angebot ist. Und Sie schließlich fragen, ob Sie sie bestellen möchten.
Dies ist nicht nur ein Vorteil für Kund/innen (die sofort von dem Angebot erfahren), sondern auch für Shops – denn sie können Kund/innen sofort mit den neuesten Angeboten erreichen.
5. Rankings für die Sprachsuche erzeugen mehr Traffic
Googles einzigartiger Algorithmus sorgt dafür, dass Nutzer/innen beim Verwenden der Sprachsuche die besten Ergebnisse erhalten. Das bedeutet, dass Nutzer/innen vertrauen, dass die Informationen, die sie von der Sprachsuche erhalten, gut zu ihren Bedürfnissen passen.
Was, wenn die Informationen oder Empfehlungen direkt von Ihrer Webseite kommen? Nutzer/innen vertrauen Ihrem Unternehmen und werden zu ihrem Shop zurückkommen. Wenn Sie Ihre Webseite für die Sprachsuche optimieren, präsentieren Sie auch mehr Kund/innen Ihr Unternehmen.
Die Sprachfunktion kann außerdem den Traffic auf Ihrer Webseite steigern und somit den Ruf und das Vertrauen in Ihre Marke fördern.
6. Verbesserte Kundenerfahrung
Eine Implementierung der Sprachsuche könnte für eine erhebliche Verbesserung des Kundenerlebnisses sorgen. Sie erzielen also glücklichere Kund/innen, die Ihre Dienste gern an andere weiterempfehlen.
Sprachassistenten können Ihnen beim Aufbau Ihrer Marke helfen. Denn mit einer Sprachassistenz kommen Sie bei Kund/innen auf jeden Fall gut an. Wissen Kund/innen, die die Sprachsuche bereits kennen, dass sie per Spracheingabe bei Ihnen shoppen können, werden sie dies mit größerer Wahrscheinlichkeit tun
Menschen, für die die Sprachsuche neu ist, probieren sie in Ihrem Shop womöglich auch aus. Gefällt sie den User/innen, kommen sie womöglich zurück und empfehlen Ihre App oder Ihren Onlineshop an Freunde weiter – was für Sie potenziell mehr Kundschaft bedeutet.
Wie können Unternehmen mit diesem Trend mithalten?
Bei Sprachassistenten handelt es sich um eine bereits sehr fortgeschrittene Technologie. Wir können davon ausgehen, dass sie in den kommenden Jahren immer mehr an Beliebtheit dazugewinnen wird.
Die Sprachbranche wird mit hoher Wahrscheinlichkeit umkämpfter sein als der SEO-Markt. Unternehmen jeder Größe sollten sich deshalb für diesen Trend wappnen, bevor die Sprachsuche zur Norm wird.
Anbieter/innen, die zögern oder den Trend ignorieren, könnten zu einem späteren Zeitpunkt Mühe haben, aufzuholen. Die Konkurrenz könnte ihnen einen Schritt voraus sein und sich den ersten Platz in den Ergebnissen zu Smart-Speaker-Anfragen geholt haben.
Wie können Sie Ihr Unternehmen auf die Sprachsuche vorbereiten?
Hier finden Sie einige Tipps:
1. Indexieren Sie Ihre Seite basierend auf natürlicher Sprache
Unternehmen konkurrieren zum Zweck der SEO meist um häufig gesuchte, kurze und generische Keywords. Die Sprachsuche verläuft jedoch anders. Meist werden Sätze mit „Wer”, „Was”, „Wo”, „Wann” „Warum” und „Wie” begonnen, um eine schnelle Antwort auf eine Frage zu erhalten.
Eine der besten Methoden zur Verleihung von mehr Sichtbarkeit für Ihre Seite ist die Erstellung eines FAQ-Bereichs. Dort können Sie dialogorientierte Antworten auf häufige Fragen geben, die Ihre Nutzer/innen vielleicht haben. Und das macht es für Kund/innen einfacher, Antworten auf ihre Fragen zu finden.
Nehmen wir an, Sie suchen über Ihre Smart Watch nach einer Pizzeria in der Nähe. Wenn es auf Ihrer Webseite eine Wegbeschreibung zu dem Unternehmen gibt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der virtuelle Assistent in der Smart Watch auf das Unternehmen verweisen wird.
2. Vereinfachen Sie den Shoppingvorgang
Nutzer/innen suchen nach einer immer einfacheren und praktischeren Erfahrung, wenn sie im Internet oder in Onlineshops unterwegs sind – vor allem, wenn sie mobile Geräte verwenden. Deshalb verlassen sie Seiten schnell, die versteckte Gebühren und mehrere Bestellseiten mit zu vielen Details oder zu wenig Informationen haben. Außerdem haben Seiten, auf denen ein Konto vor dem Kauf erstellt werden muss, oft zur Folge, dass Nutzer/innen den Vorgang abbrechen.
Um den Bestellvorgang kurz und angenehm zu halten, ist es empfehlenswert, ihn auf diese drei Seiten zu beschränken:
- Produktinformation
- Zahlung (mit den verfügbaren Zahlungsmethoden und Lieferkosten)
- Zahlungs- und Bestellbestätigung
Sie sollten Ihren Kund/innen auch die Option geben, ihre Käufe als Gast abzuschließen. Dies spart Zeit und verbessert die allgemeine Nutzererfahrung für neue Kund/innen. Sie werden womöglich davon überzeugt, anschließend doch ein Konto zu erstellen.
3. Verwenden Sie Schema Markups
Sogenannte Rich Snippets – Google-Suchergebnisse, die neben dem Standardlink zusätzliche wertvolle Informationen anzeigen – sind Ihnen sicherlich bekannt. Schema Markups funktionieren ähnlich, denn sie labeln Ihre Inhalte und teilen Suchmaschinen mit, worum sich Ihre Seite dreht.
Mit diesem HTML-Add-On können Suchmaschinen Ihre Inhalte besser verstehen, was zu einem höheren Ranking in den Textsuchergebnissen führt und auch für Sprachsuchen relevant ist.
4. Richten Sie Kategorien und Tags ein
Früher war es gang und gäbe, dass E-Commerce-Webseiten einfache Tags wie „T-Shirt”, „Sport” oder „V-Ausschnitt” verwenden. Produktvarianten kümmerten sich um den Rest, z. B. Farben und Größen. Für Kund/innen, die auf Ihrer Webseite oder mobilen App nach Produkten suchen, stellt dies weiterhin kein Problem dar. Aber wie sieht es für Konsument/innen aus, die Amazon Echo nutzen?
Um Menschen bei der Produktsuche auf Ihrer Seite schnell zu helfen, sollten Tags für Produktbeschreibung, Titel und Kategorie alle relevanten Details enthalten.
Dank KI kann immer besser zwischen männlichen und weiblichen Stimmen unterschieden werden. Stellen Sie also sicher, dass alle „geschlechtsspezifischen“ Produkte über entsprechende Tags verfügen. Beispielsweise wäre eine Beschreibung wie „blaues Sport-T-Shirt mit einem V-Ausschnitt in Damengröße 36” perfekt für die Sprachsuche.
5. Holen Sie sich Alexa Skills für E-Commerce-Webseiten
Wenn Sie Ihr E-Commerce für die Sprachsuche startklar machen wollen, können Sie dies mithilfe von zusätzlichen Alexa-Plugins, die Sie Ihrer Seite hinzufügen. Alexa Skills funktionieren wie Apps, die die Sprachfähigkeit von Alexa steuern.
Die Skills lassen sich mit der Alexa-App oder einem Webbrowser aktivieren und deaktivieren, genauso wie sich Apps auf Ihrem Smartphone oder Tablet installieren und deinstallieren lassen. Skills erfordern klare Befehle, die in natürlicher Sprache gegeben werden sollten. Anschließend wird die gewünschte Handlung ausgeführt.
Der Online-Supermarkt Ocado verfügt beispielsweise über einen Skill auf Amazon, mit dem Nutzer/innen Anweisungen wie „Alexa, bitte Ocado, Zwiebeln zu meiner Bestellung hinzuzufügen” geben können. Kund/innen wird es somit möglich sein, in jedem Onlineshop einzukaufen und eine beliebige Handlung auszuführen. Sie müssen sie nur Alexa mitteilen.
Mithilfe von Skills können Kund/innen nicht nur mit der Cloud verbundene Geräte steuern, sondern auch wählen, was sie auf ihren Bildschirmen ansehen möchten, und sogar Essen bestellen.
6. Testen und optimieren
Für einen reibungslosen Ablauf sollte die Sprachsuche getestet werden – so wie jede andere Technologie, die Sie auf Ihrer Webseite einfügen. Ein guter Tipp: Verteilen Sie diese Aufgabe an mehrere Menschen, die sowohl verschiedene Produkte bestellen und Lieferungen zurückschicken als auch Ihre Seite nur mit Ihrer Stimme navigieren.
Ihre Tester/innen haben verschiedene Stimmen und geben Befehle mit leichten Abweichungen. Dadurch erhalten Sie eine Idee davon, wie gut die Sprachsuche bei Ihrer Marke funktioniert.
Fazit
Marketingexpert/innen wissen um die ständige Weiterentwicklung der Suche. Mit der sprachgesteuerten Suche ist eine neue Ära angebrochen, die dabei die gesamte Marketinglandschaft verändert. Es ist an der Zeit, Ihr digitales Marketing auf die Sprachsuche anzupassen – unabhängig von der Größe Ihres Unternehmens.
Wenn Sie es schaffen, jede Ihrer Seiten für die lokale, mobile und Sprachsuche zu optimieren, sind Sie Ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus. Sie erhöhen nicht nur die Chancen, ein höheres Ranking zu erzielen, sondern auch auf einem umkämpften Markt neue Kund/innen für sich zu gewinnen.
Apps wie die Sprachsuche von Luigi’s Box können Ihnen in diesem zukünftig sehr wettbewerbsstarken Markt einen Vorsprung verschaffen. Warum implementieren Sie die Sprachsuche also nicht schon heute?
Martina ist eine von Koffein angetriebene Autorin mit einem Hintergrund in Tech und kreativem Schreiben. Wenn sie gerade nicht Inhalte für Luigi’s Box verfasst, erkundet Martina gerne die Natur, liest, sieht sich Kunst an, beschäftigt sich mit “geeky” Dingen und stellt schiefe Häkelarbeiten oder Strickwaren her.
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