Wichtige Erkenntnisse
- Daten statt Vermutungen: Das Verfolgen zentraler Kennzahlen wie Konversionsraten und Warenkorbabbrüchen liefert umsetzbare Erkenntnisse zur Optimierung Ihrer E-Commerce-Strategie.
- Kundenbindung ist Umsatz: Die Fokussierung auf Kundenbindungsraten kann den Customer Lifetime Value steigern und nachhaltiges Wachstum sichern.
- Website-Geschwindigkeit zählt: Die Überwachung der Ladezeiten ist entscheidend, da Verzögerungen zu höheren Absprungraten und Umsatzverlusten führen können.
- Regelmäßige Kontrollen: Eine kontinuierliche Analyse der Kennzahlen hilft, Trends und Verbesserungsmöglichkeiten in Ihrem Online-Shop zu erkennen.
- Fundierte Entscheidungen: Durch den Einsatz von Analysetools lassen sich datengetriebene Strategien umsetzen, die die gesamte E-Commerce-Performance verbessern.
“Wie weiß ich, auf welche E-Commerce-Metriken ich achten muss?” ist eine Frage, die sich Vermarkter oft stellen.
In diesem Blogbeitrag sehen wir uns einige essentielle E-Commerce-Metriken für das Jahr 2025 an und besprechen, wie sie Ihnen am Online-Marketplace helfen werden. Legen wir los!
Was sind E-Commerce-Metriken und warum sind sie wichtig?
Eine E-Commerce-Metrik ist eine Reihe von Zahlen, die anzeigen, wie gut Ihr Onlineshop abschneidet.
Trackingmetriken helfen Ihnen, verbesserungswürdige Bereiche zu finden und fundiertere Entscheidungen zu treffen. Diese Metriken geben Ihnen wiederum ein vollständiges Bild der Leistung Ihres Shops – von der Anzahl an Verkäufen, der Conversion Rate und der Kundenzufriedenheit bis zu der Warenkorbabwanderung, der Rückkehrrate und dem durchschnittlichen Wert aller Käufe.
Einfach gesagt haben Sie mit diesem Wissen eine bessere Idee davon, wie Sie Erfolg erzielen und Fallen wie eine hohe Abwanderungsrate und Warenkorbabbruchrate vermeiden können.
Beispielsweise können Sie Einblicke verwenden, um die Wirkung von Änderungen in Ihrer Marketingstrategie zu berechnen und Bereiche zu identifizieren, in denen die Optimierung am meisten gebraucht wird.
Und vergessen Sie nicht, dass die Kundendaten im E-Commerce die einzige Möglichkeit sind, um die Leistung der Marketingstrategie zu messen. Ohne sie können Sie verschiedene Hypothesen nicht austesten.
Wie oft sollte ich meine E-Commerce-Metriken überprüfen?
Die einfache Antwort ist “regelmäßig,” aber es gibt keine definitive Antwort.
- Wöchentlich: Wenn Sie gerade erst loslegen, ist es am besten, Metriken alle sieben Tage zu tracken, denn so können Sie Schwankungen bei Metriken wie die Rückkehrrate und der Abwanderungsrate über einen kürzeren Zeitraum beobachten. Jedoch ist der Nachteil davon, es zu oft zu tun, dass es zeitaufwendig ist und zu Datenüberlastung führen kann.
- Monatlich: Das ist eine gute Häufigkeit für das Tracking von E-Commerce-Metriken. Denn so ist genug Zeit für bedeutsame Änderungen im Webseitentraffic und Sie können Metriken berechnen, ohne den Überblick über Ihren allgemeinen Fortschritt zu verlieren. Mit diesem Ansatz können Sie auch bedeutsame Leistungskennzahlen (KPIs) etablieren.
- Vierteljährlich: Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie eine gute Kontrolle über die Betriebe haben und Tracking nicht so oft durchführen müssen, könnte es alle drei Monate ausreichen. Werfen Sie dennoch öfter einen Blick auf die Metriken, wenn die Dinge bergab gehen oder Werbungen und Marketingkampagnen keine gute Leistung erzielen.
Die Zeit zwischen jeder Prüfung hängt auch von vielen anderen Faktoren ab.
Wenn Sie zum Beispiel gerade eine neue Webseite oder Marketingkampagne gestartet haben, dann ist es sinnvoll, Metriken öfter zu tracken, um zu sehen, ob die Änderungen einen Unterschied ausmachen oder nicht. Wenn Ihr Onlineshop dagegen seit einer Weile gut läuft, müssen Sie die Daten vielleicht nur alle paar Wochen oder Monate überprüfen.
Indem Sie das perfekte Intervall wählen, können Sie für Konsistenz bei der Messung sorgen, ohne Ihr Team zu überwältigen.
Die wichtigsten Metriken für Ihr E-Commerce-Unternehmen in 2025
Es gibt verschiedene Faktoren, die bedacht werden müssen, wenn Sie den Erfolg eines E-Commerce-Betriebs messen möchten. Wenn Sie verstehen, welche Metriken für Ihr Unternehmen am wichtigsten sind, können Sie Ihre Marketingkanäle optimieren und eine mehrere Kanäle umfassende Vertriebsstrategie entwickeln. Außerdem können Sie sich auf die Förderung der Kundenakquise und die Erreichung eines höheren Gesamtumsatzes konzentrieren.
Auf welche sollten Sie im Jahr 2025 achten?
Webseitenmetriken
1. Bouncerate
Die Bouncerate ist vielleicht die beliebteste und am häufigsten verwendete Metrik im E-Commerce. Diese Zahl quantifiziert den Prozentsatz der Besucher/innen, die Ihre Seite verlassen haben, ohne sich andere Seiten anzusehen als die, auf der sie gelandet sind.
Eine hohe Bouncerate zeigt erhebliche Probleme mit der Nutzererfahrung auf, wie Schwierigkeiten bei der Seitennavigation oder sehr lange Ladezeiten, was sich negativ auf die Klickrate und das Nutzerengagement auswirken kann. Sie kann aber auch ein Zeichen einer schlechten Zielsetzung sein, was bedeutet, dass Menschen das, was sie suchen, auf Ihrer Seite nicht finden können. Wenn Sie diese Probleme ansprechen und Ihre Webseitensuche für Relevanz und Geschwindigkeit optimieren, können Sie die Bouncerate verbessern, indem Nutzer/innen dazu angeregt werden, auf der Seite zu bleiben und sich mehr anzusehen.
Wie trackt man sie?
Sehen Sie sich die Bouncerate auf Google Analytics an, indem Sie auf Verhalten ➞ Seiteninhalt ➞ Alle Seiten klicken.
2. Seiten pro Sitzung
Dies liefert die durchschnittliche Anzahl an Seiten, die von Besucher/innen in einer einzigen Sitzung angesehen werden.
Je niedriger die Zahl, desto weniger interessiert sind Benutzer/innen. Wenn die Zahl hoch ist, kann das bedeuten, dass Kund/innen entweder gut informiert sind oder genau wissen, wonach sie suchen.
Wie trackt man es?
Sie können die Seiten pro Sitzung in dem Bericht Akquiseüberblick auf Google Analytics ansehen.
Möchten Sie mehr über diese Metrik wissen? Sie können sich auch die durchschnittliche Seitenanzahl pro Sitzung nach Kanal, Quelle, Medium und Weiterleitung ansehen. Dadurch können Sie berechnen, welche Trafficquellen zu dem meisten Engagement führen.
3. Seitengeschwindigkeit
Diese Metrik misst, wie schnell Ihre Seiten laden. Eine schnell ladende Seite ist essentiell, um Kund/innen engagiert zu halten und zu verhindern, dass sie Ihren Shop verlassen.
Die optimale Ladezeit für eine E-Commerce-Seite ist nicht mehr als 2 Sekunden. Wenn Ihre Seitenladezeit zu lange ist, können Sie versuchen, Ihre Bilder und Dateien kleiner zu machen, sowie andere Elemente auf Ihrer Seite zu optimieren.
Wie trackt man sie?
Es gibt viele verschiedene Optionen, wie Sie Ihre Seitengeschwindigkeit überprüfen können. Eine davon ist, indem Sie auf Google Analytics auf Verhalten ➞ Seitengeschwindigkeit ➞ Überblick klicken.
Sie können auch Tools wie PageSpeed Insights oder GTmetrix verwenden, um Ihre Seitengeschwindigkeit zu testen.
4. Gerätetyp
Im Jahr 2025 ist das Kundenerlebnis alles – besonders auf mobilen Geräten, wo reibungslose und optimierte Nutzerinteraktionen gelegentliche Besucher/innen in treue Fans verwandeln können.
Die Gerätetypmetrik zeigt Ihnen, welche Technologien Nutzer/innen verwenden. Sie können sie nutzen, um das Design der Benutzeroberfläche anzupassen, sodass es mit den meisten beliebten Geräten kompatibel ist oder überprüfen, welche Geräte Ihre Nutzer/innen am häufigsten verwenden.
Die Benutzererfahrung sollte über alle Gerätetypen hinweg konsistent sein. Testen Sie die Leistung auf mobilen Geräten, im Web und auf Tablets, um besser zu verstehen, wie Kund/innen shoppen und was in jedem Segment am besten funktioniert. So können Sie das Nutzererlebnis für die beliebtesten Geräte weiter optimieren.
Wie trackt man es?
Sie können Google Analytics verwenden und dort auf Publikum ➞ Mobil ➞ Überblick gehen, um die Daten über Gerätetyen zu sehen.
Unternehmensmetriken
5. Durchschnittlicher Bestellwert (AOV; Average Order Value)
Möchten Sie wissen, wie viel Geld jeder Kunde bzw. jede Kundin durchschnittlich in Ihrem Onlineshop ausgibt? Das finden Sie mit dieser Metrik heraus.
Als eine der wichtigsten KPIs im E-Commerce enthüllt der durchschnittliche Bestellwert nicht nur, ob Sie pro Kunde bzw. Kundin genug wiederholte Umsätze generieren, sondern hilft Ihnen auch, die beliebtesten Produkte in Ihrer Kundenbasis zu identifizieren. Diese wertvollen Einblicke können Strategien lenken, um die Verkaufszahlen zu maximieren. Beispielsweise kann ein Kundentreueprogramm implementiert werden, um wiederholte Käufe und höhere Bestellungen anzuregen.
Wie trackt man ihn?
Wenn Sie Ihren AOV checken möchten, gehen Sie auf Google Analytics und klicken Sie dann auf Conversions ➞ E-Commerce ➞ Überblick.
6. Kundenbindungsrate
Diese Metrik misst die Rückkehrrate Ihrer Kundschaft. Sie zeigt, wie erfolgreich Sie darin sind, Kund/innen nach der ersten Conversion zu binden.
Eine hohe Kundenbindungsrate ist ein gutes Zeichen, dass Sie wertvolle Inhalte und Dienste anbieten, die loyale Kund/innen anziehen.
Eine niedrige Bindungsrate deutet hingegen eine hohe Abwanderungsrate an, was bedeutet, dass mehr Kund/innen die Seite verlassen oder das Interesse verlieren. Wenn Ihre Bindungsrate niedrig ist, sollten Sie es in Betracht ziehen Optimierungstaktiken zu implementieren, also zum Beispiel regelmäßig neue Produkte und Dienste zu ergänzen und Kund/innen dazu zu bringen, an dem Treueprogramm teilzunehmen oder ihnen Rabatte für ihre nächste Bestellung zu geben.
Was ist eine gute Kundenbindungsrate? Diese Metrik ist in jeder Branche anders. Beispielsweise haben E-Commerce- und SaaS-Unternehmen meist eine Bindungsrate von etwa 35 %.
Wie trackt man sie?
Die Kundenbindungsrate ist etwas schwierig. Sie können sie nicht einfach auf Google Analytics nachschlagen, sondern sie muss manuell berechnet werden (z.B. mit Google Sheets oder Excel), indem Sie die folgende Formel anwenden:
Die relevanten Kundendaten können auf Google Analytics unter Publikumsüberblick angesehen werden. Sie können die Ergebnisse, die Sie analysieren möchten, nach Zeitspanne filtern.
7. Warenkorbabbruchrate
Ein wichtiges Maß im E-Commerce ist der Prozentsatz der Käufer/innen, die ein Produkt in den Warenkorb legen, aber nie einen Kauf abschließen, was zur Abwanderung führt. Diese Metrik wirft Licht auf das Verbraucherverhalten und enthüllt potenzielle Hindernisse im Bestellvorgang.
Marketingautomatisierungsstrategien erlauben es E-Commerce-Shops, sich von fast einem Drittel der abgebrochenen Warenkörbe zu erholen. Teil solcher Methoden ist es, E-Mails über Waren, die Käufer/innen in ihren Körben vergessen haben, zu versenden und sie einzuladen, den Kauf abzuschließen. Oft enthalten diese E-Mails auch Anreize, wie Rabattcoupons oder kostenlose Lieferung, um den Abschluss einer Bestellung anzuregen. Das Tracking der Kundenakquisekosten sowie der Warenkorbabwanderung hilft Inhaber/innen von Onlineshops, den ROI dieser Rückgewinnungsaufwände zu bestimmen.
Wie trackt man sie?
Die Warenkorbabbruchrate kann am besten auf Google Analytics getrackt werden, indem Sie ein Ziel festlegen. Klicken Sie auf Admin, dann auf Ziele unter Ansicht und erstellen Sie einen Neuen Plan (Es dauert bis zu 24 Stunden, um die aktuellen Daten zu sehen).
8. Bestellabbruchrate
Die Bestellabbruchrate geht in der Kundenreise einen Schritt weiter als die Warenkorbabbruchrate. Sie ist ein Prozentsatz der Menschen, die den Bestellvorgang beginnen, ihn aber nie abschließen.
Ähnlich wie bei der Warenkorbmetrik, zeigt auch eine hohe Bestellabbruchrate potenzielle Probleme mit der Komplexität des Prozesses auf. Es wäre hilfreich, wenn Sie diese Probleme beheben.
Wie kann diese Metrik verbessert werden?
- Versuchen Sie, Ihren Bestellvorgang zu vereinheitlichen – Automatisches Ausfüllen, Gastbestellungen und Countdown-Stufen.
- Nutzen Sie Retargeting auf sozialen Medien.
- Seien Sie über alle Kosten transparent (z.B. Abgaben, Lieferkosten).
Wie trackt man sie?
Sie können diese Metrik auf Google Analytics tracken, indem Sie ein neues Ziel festlegen und überwachen, wie Konsument/innen den Bestellvorgang in jeder Stufe abschließen.
9. Durchschnittliche Verweilzeit der Konsument/innen
Diese Metrik misst, wie lange Kund/innen auf jeder Seite Ihrer Webseite verbringen.
Eine hohe Verweilzeit könnte heißen, dass Kund/innen an dem interessiert sind, was sie sehen, es könnte aber auch auf Ablenkungen wie Werbungen oder Navigationsmenüs hindeuten, die reduziert werden sollten. Verwenden Sie diese Daten, um alle Seiten für mehr Klarheit zu optimieren, besonders Zielseiten, die viel Traffic erhalten.
Wie trackt man es?
Mit Google Analytics können Sie die Verweilzeit überprüfen, indem Sie wie folgt navigieren: Durchschnittliche Sitzungsdauer ➞ Verhalten ➞ Seiteninhalt ➞ Alle Seiten.
10. Durchschnittliche Ticketlösezeit
Wie lange Ihr Kundenserviceteam meist braucht, um Supporttickets zu lösen, spiegelt seine Effizienz wider, was für ein gutes Kundenerlebnis und eine gute Kundenzufriedenheit wichtig ist.
Viele Unternehmen konzentrieren sich darauf, eine schnelle erste Antwortzeit zu haben, vergessen jedoch das Allerwichtigste, nämlich die Lösung des Kundenproblems. Die Kundenerfahrung verschlechtert sich, wenn es zu lange dauert, bis Fragen beantwortet werden, was sich zwangsläufig auf die Wiederkehrrate auswirkt.
Eine hohe Ticketlösezeit könnte andeuten, dass Sie mehr Angestellte benötigen oder dass Ihr Kundenservice verbesserungswürdig ist.
Wie trackt man sie?
Stellen Sie sicher, dass ein gelöstes Ticket ein gelöstes Problem bedeutet, indem Sie Ihr System gut überwachen. Die Metrik kann auf Google Analytics getrackt werden, jedoch muss es mit Ihrer Kundenservicelösung, wie Zendesk integriert sein.
Verkaufsmetriken
11. Verkaufs-Conversion-Rate
Das ist eine der wichtigsten E-Commerce-Metriken, mit der Sie tracken können, wie erfolgreich Ihr Shop darin ist, Besucher/innen davon zu überzeugen, Produkte zu kaufen.
Die Verkaufs-Conversion-Rate misst auch die Wirksamkeit verschiedener Marketingkampagnen und die Effizienz Ihres Verkaufstrichters darin, Interessent/innen zu einem Kauf zu überreden.
Auf abonnement-basierten E-Commerce-Seiten zeigt die Verkaufs-Conversion-Rate den Prozentsatz der Leads, die zu zahlenden Kund/innen werden.
Wie trackt man sie?
Um einen Überblick Ihrer Conversions zu sehen, müssen Sie auf Conversions ➞ Ziele klicken. Wenn Sie noch weitere Analysen anstellen möchten, klicken Sie auf Conversions ➞ E-Commerce.
12. Customer Lifetime Value (LTV)
Der Customer Lifetime Value gibt an, welchen Wert ein Kunde oder eine Kundin für ein Unternehmen im Laufe der Beziehungsdauer hat. Mit dem Lifetime Value sehen Sie, wie viele Nutzer/innen Sie über E-Mail-Marketing oder bezahlte Suchen dazu gewonnen haben.
Der LTV ist eine wichtige Metrik für E-Commerce-Unternehmen, die ihre Umsätze und die Wirkung ihres Marketings steigern möchten. Durch die Analyse des Customer Lifetime Values können Unternehmen intelligentere Entscheidungen über die Kundenakquisekosten, die Bindungsrate und wie viel in diverse Marketingstrategien investiert werden soll, machen. Wenn Unternehmen sich auf den LTV konzentrieren, können sie eine nachhaltige Umsatzgrundlage aufbauen, die mit jedem dazugewonnenen Kunden bzw. jeder Kundin wächst.
Des Weiteren erhält man durch die Analyse des Customer Lifetime Values einen Einblick in verschiedene Kundensegmente und kann wertvolle Muster entdecken. Die Segmentierung nach LTV erlaubt es Ihnen, Ihre treuesten, wertvollsten Kund/innen zu identifizieren und Ihr Marketing zuzuschneiden, sodass Sie auf eine bedeutungsvolle Weise mit ihnen interagieren können. Sie können sich dafür entscheiden, exklusive Vorteile, Frühzugriff auf neue oder ergänzende Produkte oder personalisierte Angebote zur Verfügung zu stellen, damit Kund/innen immer wieder zurückkehren. Bei Segmenten mit einem geringen LTV können Sie hingegen mit zielgerichteten Promos oder kosteneffektiven Engagement-weckenden Strategien experimentieren, um den Wert im Laufe der Zeit zu steigern.
Wie trackt man ihn?
Auf Google Analytics ist der LTV noch im Testmodus. Gehen Sie zu Publikum ➞ Lifetime Value, um zu sehen, wie es funktioniert.
13. Bruttomarge
Diese Metrik besteht einfach aus den Umsatzerlösen minus den Kosten der Produkte, Materialien und verkauften Waren.
Indem Sie die durchschnittlichen Margenwerte laufend überwachen, wird es einfacher, zu entscheiden, ob Sie Ihre Umsätze für das Wachstum im neuen Jahr neu investieren sollten oder nicht. Wenn Sie Ihren Wert mit anderen Benchmarks vergleichen, erhalten Sie einen korrekten Einblick in die Tragfähigkeit des Geschäftswachstums.
Wie trackt man sie?
Wählen Sie auf Google Analytics Admin aus und suchen Sie dann nach Berechnete Metriken unter Ansicht. Erstellen Sie eine neue Metrik, um diese Details ansehen zu können, wann immer Sie möchten.
14. Kosten pro Akquise (CPA)
Stellen Sie sich vor, Sie geben Tausende von Euros für das Marketing aus, nur um sich dann zu wundern „Hat es sich ausgezahlt?“ Hier kommen die Kosten pro Akquise (CPA) ins Spiel. CPA ist nicht nur eine Zahl – es ist ein wichtiges Maß, das Ihnen verrät, wie effizient Ihre Investition sich in wahre, zahlende Kund/innen umgesetzt hat. Indem mit CPA geschätzt wird, wie viel Sie für die Akquise jedes neuen Kunden und jeder neuen Kundin ausgeben, erfahren Sie die wahre Wirkung Ihrer Werbestrategien, ob online oder offline. Mit anderen Worten ist es die Menge an Geld, die ein Unternehmen dafür ausgibt, einen neuen Kunden oder eine neue Kundin zu gewinnen.
Der CPA-Wert wird berechnet, indem die Gesamtsumme, die in einer bestimmten Zeitspanne für Werbung und Marketing, sowohl online als auch offline, ausgegeben wird, mit der Anzahl der neuen Kund/innen, die in derselben Zeitspanne dazugewonnen wurden, dividiert wird.
Der durchschnittliche CPA-Wert für Unternehmen in verschiedenen Branchen hängt von dem Sektor ab. Beispielsweise können Einzelhändler einen durchschnittlichen CPA von 30-50 USD pro Kunde/Kundin haben, während er für Non-Profit-Organisationen 500-1.000 USD sein kann.
Um den CPA zu optimieren, müssen Sie unterschiedliche Werbungen und Zielgruppen austesten und Strategien verfeinern, bis Sie eine nachhaltige Balance zwischen Kosten und Ergebnissen erreichen.
Wie trackt man sie?
Navigieren Sie zu Akquise ➞ Google Ads ➞ Kampagnen und Akquise ➞ Kampagnen ➞ Kostenanalyse um zu analysieren, wie viel Geld Sie für jeden neuen Käufer und jede neue Käuferin ausgeben müssen.
Marketingmetriken
15. Trafficquelle
Diese Metrik misst, wie viel Traffic von verschiedenen Quellen kommt, wie natürlichen Suchen, bezahlten Suchen und sozialen Medien. Zu verstehen, wo Ihre Webseitenbesucher/innen herkommen, ist wichtig für das zielgerichtete Marketing und die Werbung auf den angemessenen Kanälen. Wenn Sie die Conversion Rate jeder Trafficquelle analysieren, können Sie bestimmen, welche Kanäle mehr Besuche und bedeutungsvolle Handlungen wie Käufe erzeugen.
Wie trackt man sie?
Navigieren Sie zu Akquise ➞ Gesamter Traffic ➞ Kanäle, um zu sehen, wo Ihre Besucher/innen herkommen.
16. Kundenengagementrate
Durch das Tracking der Umsätze bei Werbungen wird gemessen, wie effektiv Ihr Unternehmen seine derzeitigen Kund/innen einbindet. Eine höhere Engagementrate spiegelt nicht nur das aktive Kundeninteresse wider, sondern stärkt auch die Kundentreue im E-Commerce. Engagierte Kund/innen kehren eher zurück, empfehlen eine Marke an andere weiter und tragen langfristig zum Umsatzwachstum bei.
Wie trackt man sie?
Sehen Sie sich Dinge, wie die folgenden an:
- Die durchschnittliche Klickrate der E-Mail-Kampagnen
- Die Conversion Rate bei Interaktionen auf sozialen Medien
- Die Anzahl der Abonnenten Ihres Blogs oder Marketingkanals
- Die Anzahl der Leads, die von Online-Werbekanälen generiert werden
17. Die Sammelrate gültiger E-Mail-Adressen
Das ist der Prozentsatz der gültigen E-Mail-Adressen, die ein Unternehmen in einer Kampagne sammelt. Ein höherer Prozentsatz deutet an, dass die Kampagne erfolgreicher darin war, E-Mail-Adressen zu sammeln. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Kontaktdetails in zukünftigen E-Mail-Kampagnen verwendet werden können.
Wie trackt man sie?
Die beste Methode, um die Ergebnisse von E-Mail-Marketing zu tracken, ist mit einem E-Mail-Serviceanbieter, der herunterladbare Berichte hat, wie MailChimp.
18. Net Promoter Score (NPS)
Diese Metrik der Kundentreue, die als Net Promoter Score bekannt ist, misst, wie wahrscheinlich es ist, dass Kund/innen die Produkte oder Dienste eines Unternehmens an andere weiterempfehlen. Ein hoher NPS zeigt eine hohe Kundenzufriedenheit, Treue und eine positive Markenwahrnehmung an, was die Wahrscheinlichkeit steigert, dass Kund/innen erneut bei einem Händler einkaufen.
Er kategorisiert die Befragten in drei Gruppen:
- Promoter: Enthusiastische Fans der Marke.
- Passive: Zufrieden, aber neutral.
- Kritiker: Unzufrieden und empfehlen das Unternehmen wahrscheinlich nicht.
Zusätzlich zu dem Tracking der Zufriedenheit kann der NPS die allgemeine Kundentreue einschätzen, indem er Einblicke in Kundensegmente und die langfristige Markenaffinität bereitstellt. Unternehmen mit hohen Scores sehen oft eine gesteigerte Kundenbindung, eine geringere Abwanderungsrate und höheren organischen Traffic anhand von Mundpropaganda und Empfehlungen, wodurch der NPS zu einer starken Leistungskennzahl für Ihr Unternehmen und die Trends der Kundentreue wird.
Wie trackt man ihn?
Richten Sie einen Kundenfeeback-Kanan ein, der rund um die Uhr zur Verfügung steht und mit Google Analytics integriert ist, oder führen Sie Kundenumfragen durch, um zu bestimmen, wie wahrscheinlich es ist, dass Ihre Kund/innen Ihre Produkte empfehlen.
19. Engagement auf sozialen Medien
Es ist kein Geheimnis, dass die sozialen Medien ein kraftvolles Tool für E-Commerce-Unternehmen sind. Die sozialen Medien helfen einem Unternehmen nicht nur dabei, Markenwahrnehmung aufzubauen, sondern sie können auch helfen, Traffic auf eine Unternehmenswebseite zu leiten.
Es gibt viele verschiedene Wege, wie Sie den Erfolg einer Social-Media-Kampagne messen können, aber eine der wichtigsten Metriken ist das Engagement auf den sozialen Medien. Diese Zahl ist eine Schätzung der Menge an Interaktion, die Soziale-Medien-Beiträge einer Marke erhalten, was direkt zu der Wirksamkeit des Social Commerce beitragen kann, indem Käufe direkt über soziale Plattformen angeregt werden. Wenn anregende Inhalte mit gut platzierten Werbungen verbunden werden, kann das Ihre Anstrengungen verstärken, sodass ein breiteres Publikum erreicht und mehr Conversions erzielt werden, während gleichzeitig die Kundenakquisekosten und die Engagementmetriken auf sozialen Medien evaluiert werden, um zu bestimmten, ob diese Strategien sowohl nachhaltig als auch profitabel sind.
Wie trackt man es?
Eine der gängigsten Arten, die Engagementrate auf sozialen Medien zu berechnen, ist, sich anzusehen, wie oft Beiträge geliked, geteilt und wie viele Kommentare unter ihnen hinterlassen werden.
20. Umsatz für bezahlte Werbung
Diese Metrik gibt an, wie viel Geld ein Unternehmen von seiner Werbung einnimmt.
Wenn Sie diese Metrik berechnen, wissen Sie, ob Ihre Werbebemühen sich auszahlen und ob die Zeit und das Geld, das Sie in diese Mühen investieren, zu zukünftigen Gewinnen führen wird.
Mehr Umsätze bei höheren Werbeausgaben ist oft ein Zeichen, dass Ihre Werbung Webseitentraffic effektiv in Online-Verkäufe verwandelt, was sie zu einem wichtigen Faktor für die Umsatzoptimierung im E-Commerce macht.
Wie trackt man ihn?
Klicken Sie auf Akquise → Google Ads → Kampagnen, um zu sehen, wie viel Sie für Werbung ausgeben.
Tracking auf einer Webseite einrichten
All diese Metriken zu verfolgen, kann überwältigend sein, aber es gibt Lösungen, die Ihnen dabei helfen und Ihre Beteiligung auf ein Minimum reduzieren.
Einer dieser Dienste ist Luigi’s Box Analytics, was Ihnen Einblicke in die Leistung Ihres E-Commerce-Shops gibt. Es hat ein einfaches, intuitives Dashboard, das schnelles, visuelles Feedback bereitstellt. Zusätzlich dazu erhalten Sie eine detaillierte Inhaltsanalyse, die Ihnen hilft, die Leistungskennzahlen Ihres E-Commerce-Shops zu verbessern und ihn an die Ansprüche des Jahres 2025 anpasst.
Mit all diesen Metriken, die Ihnen zur Seite stehen, können Sie 2025 die besten Entscheidungen für Ihr Unternehmen treffen und weiter wachsen.
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Alex ist ein wortgewandter Schreiber für Luigi’s Box, wo er als Produktmarketingspezialist arbeitet. Als er seinem Abschluss in Medienkommunikation verfolgte, arbeitete er als Grafikdesigner. Seine anderen Interessen sind Fotografie, Lesen, Kunst, Philosophie und Psychologie. Zusätzlich dazu, dass er Teil des Luigi’s Box-Teams ist, kreiert er Videoübersetzungen über zeitgenössische Künstler/innen aus der Slowakei für das Videoportal Art You Can Eat.
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